Landrat Klaus Löffler feiert 60. Geburtstag
Am Donnerstag (16.07.) feierte Landrat Klaus Löffler seinen 60. Geburtstag. Es war ein Tag, der ihm lange in Erinnerung bleiben wird. Vor dem und im vollbesetzten Schützenhaus nahm er viele Glückwünsche aus der Politik, Kirche, Vereinen, Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen sowie von Bürgern des Landkreises sowie seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegen.
Die Festrede hielt der Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann. Es wurde viel gelobt und gedankt. Seit über drei Jahrzehnten setzt sich Klaus Löffler für seine Mitmenschen ein, zuerst als Gemeinde- und Kreisrat, später als Bürgermeister und seit zehn Jahren als Landrat. Sein Stellvertreter Bernd Liebhardt führte gekonnt durch das Programm, dabei verglich er Klaus Löffler mehrmals als „Floßmeister“ in einem Floßhäusla“, der den Landkreis auf Kurs hält. Und dass der Regierungspräsident Florian Luderschmidt nicht nur Politik, sondern auch singen kann, bewies er in einem Loblied auf dem Landkreischef.
Er hat die Mannschaft mitgenommen, so Joachim Herrmann, der dem Jubilar im Namen der Bayerischen Staatsregierung gratulierte.
Ein Landrat, so Herrmann, müsse Strömungen erkennen. Er müsse wissen, wohin die Reise geht und genau das mache Klaus Löffler. „Du bringt die Menschen zusammen und packst Probleme an!“.
Eine Stärke von Löffler sei es, gute Ideen zu haben und diese auch umzusetzen. Er erinnerte an den Ausbau der B 85 zwischen Förtschendorf und Steinbach, als Löffler in seiner Funktion als Bürgermeister den „zuständigen Behörden auf die Nerven ging!“ Und er schloss daraus: „Wer für seine Heimat etwas erreichen will, darf nicht beim ersten Widerstand aufgeben!“.
Der Landkreis Kronach sei ein besonderer Landkreis, der härter kämpfen müsse als eine Region in einem Ballungsgebiet. Aber es sei ein Gebiet mit ausgezeichneter Lebensqualität und vielen Bildungsangeboten. Er betonte trotz mancher Kritik zudem die Notwendigkeit eines weiteren Ausbaus von Straßen, denn dies trage dazu bei, die Abwanderung zu stoppen.
Einer der langjährigen Weggefährden von Klaus Löffler ist der Landtagsabgeordnete Jürgen Baumgärtner. Er erinnerte unter anderem an Gespräche, die „tief in der Nacht“ geführt wurden, wenn es um wichtige Entscheidungen, wie beispielsweise die gesamte Verlegung der Beamtenhochschule von Oberbayern nach Kronach ging. Und er meinte: „Ich bin froh, dass ich dich gefunden habe. Es ist ein Segen für den Landkreis, dass du an der Spitze stehst!“
Auf dem Podium waren auch sein Büroleiter Markus Wich, sein ehemaliger Geschäftsstellenleiter und jetziger Mitarbeiter, Thomas Kotschenreuther und die Inhaberin der Bäckerei Fiedler, Ute Hildebrand. Dabei kam auch der Humor nicht zu kurz. So verriet Ute Hildebrand, dass der Landrat es „mit dem Süßen nicht so hat“. Thomas Kotschenreuther meinte, der Jubilar hat nur einen Fehler, nämlich dass er Bayern-Fan ist. Markus Wich bezeichnete ihn als „ersten Späher“, der im Winter morgens um 4.00 Uhr die Straßenverhältnisse am Rennsteig unter die Lupe nimmt. Und er meinte: „Klaus Löffler ist immer da, wenn man ihn braucht“.
Der Hofer Landrat Oliver Bär gratulierte im Namen des Bayerischen Landkreistags. Klaus Löffler gelinge es, Menschen zu gewinnen. Er bezeichnete ihn als „politischen Treiber“ für die Zukunft. Nicht zuletzt deshalb und aufgrund seiner wirtschaftlichen Kompetenzen sei er mit an der Spitze des Wirtschaftsausschusses der Landräte gewählt worden.
Glückwünschte überbrachte zudem der stellvertretende Bezirkstagspräsident Peter Söllner. „Klaus führte den Landkreis wie ein Kreuzfahrtschiff!“ Er sei ein Politiker mit Herzblut.
Glückwünsche im Namen seiner Bürgermeisterkollegen überbrachte der Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetags, Bernd Rebhan. Löffler führte den einwohnermäßig kleinsten Landkreis in Bayern. Die Herausforderung seien riesig. Diese könnten nur gemeinsam bewältigt werden.
Natürlich durfte auch der göttliche Segen nicht fehlen. Dekan Detlef Pötzl, der zusammen mit seiner evangelischen Kollegin Ulrike Schorn, in Vertretung der Kirchen gratulierte, sprach von Erfahrungen und ein Stück weit auch von Gelassenheit, die ein 60. Geburtstag mit sich bringt. Und er meinte: „Wer 60 Jahre alt wird, hat die schönste Zeit noch vor sich!“. Er wünschte, dass der Landrat weiterhin seinen Dienst mit Freude ausführt.
Und der Jubilar? Dieser war sichtlich bewegt über den großen Ansturm der Gratulanten aus dem gesamten Landkreis. In seiner Rede erinnerte er an seine Eltern, an seinen Vater Hans Löffler und an seinem ersten „Chef“, während seiner Ausbildungszeit den Ehrenbürger der Gemeinde Steinbach, Joachim Wiegand. Dieser habe mit dem „W“ das „Wir“ in ihm geweckt.
Das „Wir“ bedeute auch, dass nicht nur der Landrat, sondern vielmehr die Menschen es sind, die eine Region weiterentwickeln. Er zeigte auch seine tiefe Verbundenheit mit seiner Heimatgemeinde. „Steinbach wird immer in meinem Herzen bleiben!“. Er werde zusammen mit seinem Team und den Menschen alles versuchen, um Chancengleichheit für alle Generationen zu schaffen.
Und er freute sich auch sehr, dass ihm alle drei Vorgänger Heinz Köhler, Werner Schnappauf und Oswald Marr persönlich gratulierten. Sein Dank galt seinen Mitarbeitern im Landratsamt und vor allem seiner Frau Silke und seinen beiden Töchtern. Diese hätten es verstanden, ihm Jahre lang den Rücken freizuhalten.
Text: Veronika Schadek
Fotos: Landratsamt