Kreistag verabschiedet Rekordhaushalt
Der Landkreis plant für 2026 Investitionen in Höhe von 23,2 Millionen Euro und damit rund 8,6 Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr. Als größte Punkte sind zirka 11,9 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Neubau der Berufsschule, rund 7 Millionen Euro für den Ausbau von Kreisstraßen und eine Million Euro für die Innensanierung des Landratsamtes zu sehen.
„Die Investitionsquote liegt bei 19,3 Prozent. Damit setzen wir ein starkes Zeichen“, betonte Landrat Klaus Löffler, der den Haushalt angesichts steigender Sozialausgaben und explodierender Bezirksumlage als sehr anspruchsvoll bezeichnete, ihn aber dennoch als gute Grundlage sieht, um nicht nur zu verwalten, sondern zu gestalten. „Wir achten auf Stabilität und erhalten unsere finanzielle Leistungsfähigkeit“, sprach der Landrat in Richtung des Gremiums und seiner Kämmerei das Ergebnis „unserer gemeinsamen Arbeit“ an. Sein Dank galt diesbezüglich auch der Bayerischen Staatsregierung, die den Landkreisen über den Finanzausgleich deutlich unter die Arme greift. Unter anderem dadurch sei es gelungen, die Erhöhung der Kreisumlage auf 2 Prozentpunkte zu begrenzen. „Diese Erhöhung ist bedarfsgerecht. Sie ermöglicht uns, unsere Aufgaben zu erfüllen und belastet nicht unverhältnismäßig unsere Städte, Märkte und Gemeinden. Denn wir stehen zu einem fairen Miteinander“, betonte Landrat Klaus Löffler.
„Dieser Haushalt ist ehrlich, er ist verantwortungsvoll. Und er ist getragen von dem gemeinsamen Willen, unseren Landkreis weiterzuentwickeln. Stillstand ist für uns keine Option“, unterstrich der zuversichtlich in die Zukunft blickende Landrat abschließend und stellte die Verantwortung gegenüber unserer Heimat und ihrer Bürgerinnen und Bürger heraus.