Ausbau der KC 1 abgeschlossen
Der Vollausbau war aufgrund des schlechten Straßenunterbaus sowie der fehlenden Entwässerung erforderlich. Nachdem zudem die Schieferfels-Böschungen gesichert werden mussten, hätte eine reine Unterhaltsmaßnahme den gewünschten Effekt nicht erzielt. So mussten insgesamt 80.000 Tonnen Erdreich bewegt werden, um die ursprüngliche S-Kurve begradigen, die Fahrbahn auf 6 Meter Breite ausbauen und somit die Verkehrssicherheit erhöhen zu können.
„Heute ist ein toller Tag für die Rennsteig-Region und für den gesamten Landkreis“, betonte Landrat Klaus Löffler bei der offiziellen Verkehrsfreigabe. Der Landrat hob die Notwendigkeit dieser umfangreichen Maßnahme mit einem Kostenvolumen von rund 7 Millionen Euro hervor. Zusammen mit dem ersten Bauabschnitt habe man in den Ausbau der KC 1 auf einer Länge von rund 3,6 Kilometern insgesamt nahezu 11 Millionen Euro investiert und somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes im nördlichen Landkreis geleistet. „Der Ausbau unserer Infrastruktur im gesamten Landkreis ist elementar wichtig und wird von uns auch in Zukunft vorangetrieben. Mit der KC 1 verbinden wir nicht nur Wirtschaftsräume, sondern auch die Menschen in den Kommunen“, unterstrich Landrat Klaus Löffler. Sein Dank galt allen voran den Grundstückseigentümern für die Bereitstellung benötigter Flächen, dem Ingenieurbüro IVS für die gute und schnelle Planungsumsetzung, der Firma Rädlinger für die rasche Umsetzung der Maßnahme sowie der Regierung von Oberfranken beziehungsweise dem Freistaat für die großzügige Förderung. Für die Gesamtmaßnahme sind dies nahezu 8 Millionen Euro.
Der Ludwigsstadter Bürgermeister Timo Ehrhardt sprach mit einer Verkehrsbelastung von täglich 1500 Fahrzeugen die Wichtigkeit dieser Straße für die gesamte Region an. Er bedankte sich beim Landrat beziehungsweise beim Landkreis für den bedarfsgerechten Ausbau der KC 1 und lobte die verantwortlichen Unternehmen für die erledigten Arbeiten. Abschließend wünschte er allen Verkehrsteilnehmern unfallfreie Fahrt.
Markus Albrecht vom Ingenieurbüro IVS ging angesichts der Topografie auf die planerischen Herausforderungen ein, um die Straße mit ihrer neuen Trassenführung gut in die Landschaft einpassen zu können. Er bedankte sich schließlich ebenso wie Franz Nock von der Baufirma Rädlinger für das gute und unkomplizierte Miteinander unter allen Beteiligten.
Dominik Fehn von der Polizei in Ludwigsstadt zeigte sich einerseits dankbar, dass die S-Kurve, die im Winter für viele Probleme gesorgt hatte, der Vergangenheit angehört. Andererseits werde es angesichts der neuen Streckenführung Aufgabe der Polizei sein, auf die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit zu achten.