Präsentation "Zeichnung als Annäherung und Verlangsamung"

für interessierte Besucher und Besucherinnen mit der Gelegenheit, Juliane Laitzsch und ihre Arbeit kennenzulernen und Einblicke in ihren aktuellen künstlerischen Prozess zu erhalten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit der Künstlerin. // Die Zeichnerin Juliane Laitzsch ist im Rahmen einer Künstlerresidenz bis 20. September zu Gast im Maxhaus Nordhalben. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Juliane Laitzsch mit den Zusammenhängen von Vergangenheit und Gegenwart, mit offenen Prozessen und der Funktion von Mustern. In Langzeitprojekten folgt sie der Frage nach dem, was sie sieht – und danach, woher sie weiß, was sie sieht. // Recherchematerialien wie Fotos, Kopien, Screenshots, Buchseiten oder einzelne Sätze überführt die Künstlerin in Zeichnung. Dabei bewegt sich ihre Arbeitsweise zwischen präziser Dokumentation und ornamentalem, kritzelndem Zeichnen. Das Material wird nicht nur festgehalten, sondern durch den zeichnerischen Prozess neu befragt und in andere Zusammenhänge überführt. // Die Zeichnung dient Juliane Laitzsch als Medium der Annäherung und der Verlangsamung. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt dem Prozess des Zeichnens selbst – seiner Eigendynamik, seinen Rhythmen, Resonanzen und Rückkoppelungen. Während ihres Aufenthalts im Maxhaus wird Juliane Laitzsch an ihren aktuellen künstlerischen Fragestellungen weiterarbeiten. Die Künstlerresidenz bietet Raum für konzentriertes Arbeiten und für einen offenen Prozess, dessen Entwicklung nicht von Anfang an festgelegt ist.
Nordhalben, Maxhaus | Künstlerhaus
Lobensteiner Straße 11
96365 Nordhalben