Informationen zum Coronavirus

Das für Anfragen aus der Bevölkerung eingerichtete Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes Kronach ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr mit speziell geschulten Mitarbeitern besetzt. Diese sollen auch eine Filter- und Lotsenfunktion wahrnehmen, in der sie die Anrufer entsprechend ihres jeweiligen Anliegens an eine kompetente Fachstelle weitervermitteln.

In der Zeit von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag ist das Bürgertelefon nur am Karsamstag, 10. April 2020, von 9 bis 13 Uhr besetzt.

Bürgertelefon: 09261 678 888

  


     

WICHTIGE INFORMATION!

     

Das Ergebnis eines Abstriches, welcher durch einen Arzt des Bereitschaftsdienstes entnommen wurde, wird Ihnen vom Labor oder dem Hausarzt telefonisch mitgeteilt. Dies kann allerdings einige Tage in Anspruch nehmen. Bitte vermeiden Sie unnötige Nachfragen beim Gesundheitsamt, da diesem nur positive Befunde gemeldet werden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 


 

Bitte beachten Sie, dass die nachfolgenden Informationen einer starken Dynamik unterliegen und sich deswegen schnell ändern können.

 

Das Landratsamt Kronach informiert

Das vermehrte Auftreten von Erkrankungen aufgrund des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) in Deutschland verunsichert viele Menschen in unserer Region. Auch wenn keine Panik angebracht, das Gesundheitswesen im Landkreis Kronach gut auf alles vorbereitet ist und alle beteiligten Stellen im stetigen Austausch stehen, so sehen wir doch einen erhöhten Informationsbedarf bei unseren Bürgerinnen und Bürgern.

 

Die oberste bayerische Gesundheitsbehörde (Staatsministerium für Gesundheit und Pflege) und ihre Fachbehörde (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) beobachten die Entwicklung, insbesondere auch die Lage in Italien, sehr genau. Sie stehen dabei in engem Kontakt mit den Bundesbehörden und anderen Bundesländern. Koordiniert wird die Beobachtung der Lage in Deutschland durch das Robert Koch-Institut (RKI).

 

Im Landkreis Kronach wurden bisher 81 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus festgestellt.

Deutschland betet gemeinsam!

Prominente Vertreter aus Kirchen und christlichen Initiativen haben zu einem gemeinsamen Gebet anlässlich der Coronakrise am heutigen Mittwoch, 8. April 2020, von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr aufgerufen.

Auch Landrat Klaus Löffler befürwortet und unterstützt diese Aktion, zu der Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Schirmherrschaft übernommen hat. 

Weitere Informationen zur Aktion gibts unter: www.deutschlandbetetgemeinsam.de 

Wir halten zusammen!

Außergewöhnliche Zeiten verlangen außergewöhnliche Aktionen. In diesem Sinne hat Antenne Bayern eine wunderbare Aktion gestartet, der wir uns sehr gerne anschließen.

Auch bei uns in unserem fränkischen Heimatlandkreis Kronach – Oberfrankens Spitze – wird das WIR großgeschrieben. Gerade jetzt, in dieser Krise, ist das unser festes Fundament, auf dem wir gemeinsam diese Herausforderung annehmen.

Lassen Sie uns alle dazu beitragen, dass wir das Bestmögliche für unsere Menschen erreichen und dass wir unsere Heimat in eine gute Zukunft nach Corona führen.

Bleiben oder werden Sie gesund. Gott schütze unsere Heimat.

Ihr und Euer

Klaus Löffler
Landrat des Landkreises Kronach

Verhalten bei Verdacht auf Infektion

Wenn Sie vermuten, sich infiziert zu haben, z. B. wenn Sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, und jetzt an Krankheitszeichen wie Husten, Fieber oder ähnlichen Symptomen leiden, wenden Sie sich bitte vorab telefonisch an Ihren behandelnden Arzt oder Ärztin oder rufen die 116 117 an. Alternativ gibt es die Möglichkeit, sich mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Kronach in Verbindung zu setzen. Bitte nehmen Sie auch hier vorher telefonisch Kontakt auf.

Telefonnummern finden Sie unter „Telefonische Erreichbarkeiten“.

Hinweise zu Veranstaltungen

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Wichtiger Hinweis:

Durch die Allgemeinverfügung zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung wurden Veranstaltungen und Versammlungen weiter eingeschränkt. Details hierzu entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20.03.2020.

 

Die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung finden Sie auf der Homepage der Bayerischen Staatsregierung unter https://www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-zur-ausgangsbeschraenkung/.

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Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wurden in den letzten Tagen eine Reihe von Maßnahmen beschlossen:

Weitreichendes Veranstaltungsverbot ab dem 17. März 2020 in ganz Bayern

Veranstaltungen und Versammlungen werden ab 17. März bis einschließlich 19. April 2020 landesweit untersagt. Dies gilt auch für Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften. Hiervon ausgenommen sind private Feiern in hierfür geeigneten privat genutzten Wohnräumen, deren sämtliche Teilnehmer einen persönlichen Bezug (Familie, Beruf) zueinander haben. Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Weitergehende Ausführungen entnehmen Sie bitte den nachstehenden Links.

 

Informationen für Eltern

Notbetreuung auch während der Osterferien

Die Notbetreuung für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten ist im Rahmen der aktuell geltenden Voraussetzungen auch während der Osterferien sichergestellt. Gleiches gilt auch für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen, deren Behinderung oder entsprechende Beeinträchtigung eine ganztägige Aufsicht und Betreuung erfordert. 
Sofern das Betreuungsangebot in Anspruch genommen werden muss, soll zuvor die betreffende Einrichtung kontaktiert werden.

Aktuelle Informationen zum Thema Notbetreuung finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Grundsätzlich sind von Montag, 16. März 2020, bis Sonntag, 19. April 2020, die bayerischen Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Schulen geschlossen. Ein Betretungsverbot für Beschäftigte gibt es nicht.

Eine Notbetreuung wird angeboten für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten sowie grundsätzlich für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder
  • beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind.

Der Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten wurde mit Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung vom 21. März 2020 ausgeweitet: In der Gesundheitsversorgung und der Pflege kann es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung zu einem steigenden Personalbedarf kommen. In diesen beiden Bereichen besteht daher ab Montag, dem 23. März 2020 die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann, wenn nur ein Elternteil in einem der abschließend genannten Bereiche der kritischen Infrastruktur tätig ist.

Die Gesundheitsversorgung umfasst auch den Rettungsdienst. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen).

Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe (insbesondere zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung in Schulen und Betreuungseinrichtungen), der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), des Personen- und Güterverkehrs (z.B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation), der Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. In diesen Bereichen wird weiterhin auf beide Erziehungsberechtigte des Kindes abgestellt, im Fall von Alleinerziehenden auf den oder die Alleinerziehende.

Voraussetzung der Notbetreuung ist weiter, dass das Kind

  • keine Krankheitssymptome aufweist,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen steht bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, und
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten hat, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet beim Robert-Koch-Institut) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sich keine Krankheitssymptome zeigen.

Für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten sowie Schulen bedeutet dies, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in der Einrichtung betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen. Es sind also keine speziellen Notfallbetreuungseinrichtungen eingerichtet, sondern jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte sowie jede Schule stellt eine entsprechende Notbetreuung sicher.

Die Erklärung zur Berechtigung einer Notbetreuung zur Abgabe in den Betreuungseinrichtungen kann hier heruntergeladen werden.

Handreichungen der AETAS Kinderstiftung zum Thema Coronavirus:

Sie haben Fragen?

 

Informationen für Unternehmen

Coronavirus – Wo bekomme ich Informationen und Unterstützung?
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat wichtige Informationen und Links für betroffene Unternehmen zusammengestellt. Alle relevanten Informationen finden Sie fortlaufend aktualisiert zentral an dieser Stelle.

Bitte wenden Sie sich an die dort aufgeführten Stellen, die zu den jeweiligen spezifischen Fragestellungen kompetent und aktuell Auskunft geben können. Es wird darauf hingewiesen, dass die staatlichen Stellen und Kammern lediglich informieren können, aber keine Rechtsberatung vornehmen dürfen.

 

Soforthilfe Corona 

Die Bayerische Staatsregierung hat u.a. ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Darüber hinaus hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt. Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.

Wichtig!
Wer bereits einen Antrag gestellt hat und nun von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren möchte, muss einen neuen, elektronischen Antrag stellen. Weitere Infos sowie den Online-Antrag gibt’s auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Neben den Beratungsangeboten von IHK und Handwerkskammer kann diesbezüglich auch gerne Kontakt zur Wirtschafts- und Strukturentwicklungsgesellschaft Landkreis Kronach (Tel. 09261 62630) aufgenommen werden.

Ebenfalls möchten wir auf die Internetpräsenz der IHK Oberfranken verweisen, wo viele nützliche Informationen und Hinweise für Arbeitgeber gebündelt zur Verfügung stellt werden. 

Ob Ihr Unternehmen von den Betriebsschließungen betroffen ist erfahren Sie hier.

 

Für den betrieblichen Arbeitsschutz und arbeitsplatzbezogene Hygienevorschriften sind die Betriebsärztinnen/-ärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und der Unfallversicherungsträger zuständig.

Zusätzlich wurden Empfehlungen zur Pandemieplanung herausgegeben, die online abrufbar sind:

Weitere Informationen befinden sich unter:

Für medizinsch-fachliche Informationen kann zudem auf die Internetseiten des RKIs und des LGLs verwiesen werden:

Informationen zur Trinkwasserhygiene

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werden derzeit viele Gebäude nicht oder kaum genutzt.

Dies betrifft insbesondere Beherbergungsbetriebe, Gaststätten, Sport- und Veranstaltungshallen, Schulen, Einkaufszentren und ähnliche Einrichtungen. Folgen können negative Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität in diesen Gebäuden sein.

In den Merkblättern des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wir erläutert, was zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene unternommen werden kann.

Entwicklung in Bayern

Eine Übersichtskarte zu den aktuellen Fallzahlen in Bayern finden Sie hier (die Aktualisierung der Zahlen erfolgt einmal täglich).

 

Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Weiterführende Informationen und Entwicklung in Bayern.

 

Weitere Informationen zum aktuellen Geschehen in Bayern finden Sie auch auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

 

Vorbeugende Maßnahmen

Das angesprochene Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar und wird überwiegend über die sog. Tröpfcheninfektion übertragen. Dies kann direkt, d.h. von Mensch-zu-Mensch, über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

Die Verhaltensempfehlungen zur Vermeidung einer Coronavirus-Infektion und im Umgang Miteinander können Sie aus den Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entnehmen.

Analog zu den Empfehlungen einer jeden Grippesaison wird daher empfohlen, auf das Einhalten einer Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie ein Abstand zu Erkrankten - in etwa ein bis zwei Meter - einen besonderen Wert zu legen. Wie Sie sich vor Infektionen schützen können finden Sie hier.

Ein wesentliches Augenmerk sollte insbesondere auf die Einhaltung einer guten Händehygiene gelegt werden.

Die 10 wichtigsten Hygienetipps finden Sie hier.

 

Antworten auf die häufigsten Fragen

Risikogebiete

Die im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus stehenden Risikogebiete werden vom Robert Koch-Institut (RKI) definiert und ständig aktualisiert. Weiterführende Informationen finden Sie auf:

Sollten Sie aus einem der Risikogebiete einreisen bitten wir Sie die Hinweise des Bundesministeriums für Gesundheit zu beachten.

 

Telefonische Erreichbarkeiten

Das für Anfragen aus der Bevölkerung eingerichtete Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes Kronach ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr mit speziell geschulten Mitarbeitern besetzt. Diese sollen auch eine Filter- und Lotsenfunktion wahrnehmen, in der sie die Anrufer entsprechend ihres jeweiligen Anliegens an eine kompetente Fachstelle weitervermitteln.

Bürgertelefon: 09261 678 888

Bei Fragen zum Coronavirus können sich Bürgerinnen und Bürger auch an die Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wenden.

Hotline: 09131 6808-5101

 

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