Ausstellung „13 Führerscheine – dreizehn jüdische Schicksale“

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Veranstaltungsort: Kronach, ehemalige Synagoge
Johann-Nikolaus-Zitter-Straße 27
96317 Kronach
Eröffnung: 23. Februar , 11 Uhr; Werkstattgespräch: 28. Februar, um 19.30 Uhr
Kategorien: Ausstellungen

Der Aktionskreis Kronacher Synagoge und das Evangelische Bildungswerk KLM laden ein zur Ausstellung „13 Führerscheine – dreizehn jüdische Schicksale“, die am Samstag, 23. Februar um 11.00 Uhr in der Kronacher Synagoge in der Johann-Nikolaus-Zitter-Straße im Rahmen einer kleinen Feierstunde eröffnet wird. Es ist eine historische Ausstellung zu den Biographien von dreizehn Menschen, denen 1938 im Bezirksamt Lichtenfels der Führerschein entzogen wurde, weil sie Juden waren.

Nachdem die Führerscheine im Landratsamt Lichtenfels unter Aktenordnern wiederentdeckt wurden, übergab sie Landrat Christian Meißner den Schülerinnen und Schülern eines Projektseminars des Meranier-Gymnasiums zur Nachforschung. Dabei wurden die jungen Menschen mit Schicksalen konfrontiert und mit menschlicher Größe. Fünf der Führerschein-Inhaber wurden ermordet, acht konnten rechtzeitig ins Ausland fliehen. Mit der Ausstellung in der Synagoge präsentieren die Seminarteilnehmer die Rekonstruktion der 13 Biographien.

Werkstattgespräch

Donnerstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr in der Kronacher Synagoge
Die Autoren der Ausstellung „13 Führerscheine - Dreizehn jüdische Schicksale“ berichten über ihre Nachforschungen zu den Biographien der jüdischen Mitbürger, denen 1938 der Führerschein entzogen wurde. Mit Studiendirektor Manfred Brösamle-Lambrecht und den Teilnehmern des Projektseminars am Meranier-Gymnasium Lichtenfels.