Staupevirus gefährdet Hunde - Impfung bringt effektiven Schutz

Meldung vom 13.06.2019

Im Landkreis Kronach wurden in letzter Zeit mehrere verhaltensauffällige Füchse festgestellt und aus Tierschutzgründen erlegt. Im Rahmen von anschließend beauftragten pathologischen Untersuchungen konnte bei zwei Tieren eine Infektion mit dem Staupevirus nachgewiesen werden. Die Infektionskrankheit ist für den Menschen ungefährlich, für Hunde endet diese jedoch sehr häufig tödlich. Gefährdet sind vor allem Hunde, die viel mit Wildtieren in Berührung kommen, etwa im Rahmen einer Jagd.
Hunde infizieren sich hauptsächlich durch Kontakt zu infizierten Tieren oder deren Ausscheidungen, zum Beispiel Nasen-, Augensekret, Urin und Speichel. Das Staupevirus ist in der Umwelt nicht sonderlich stabil, so dass außerhalb des Organismus das Virus nur wenige Tage infektiös bleibt, insbesondere bei warmen Temperaturen.
Hundehalter können durch eine Impfung ihre Hunde sehr effektiv vor Staupe schützen. Das Veterinäramt beim Landratsamt Kronach rät deshalb allen Hundebesitzern, ihre Hunde beim Tierarzt regelmäßig zur Impfung vorzustellen. Ein Impfschutz hält, in Abhängigkeit vom verwendeten Impfstoff, zwischen einem und drei Jahren. Weitere Informationen zur Staupeimpfung können sich Hundehalter bei ihrem betreuenden Tierarzt einholen.

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