5. Ehrenamtsempfang im Wasserschloss – Landkreis ehrt leuchtende Vorbilder des Ehrenamts

Meldung vom 25.10.2019

Landrat Klaus Löffler lud kürzlich zum fünften Ehrenamtsempfang des Landkreises Kronach ins Wasserschloss Mitwitz. Dabei konnte er 25 goldene Ehrennadeln des Landkreises überreichen. Es ist eine Veranstaltung, die selbst „gestandenen“ Mannsbildern die Tränen der Rührung und Freude in die Augen treibt: Der fünfte Ehrenamtsempfang des Landkreises Kronach war voller Emotionen. Wie ein roter Faden zogen sich dabei der Dank und die Wertschätzung für die in ganz unterschiedlichen Bereichen tätigen Ehrenamtlichen durch den Abend wie auch der Stolz über das im Landkreis Kronach so mannigfaltig vorhandene Ehrenamt.

„Mit der 2017 eingeführten, neuen Ehrennadel des Landkreises Kronach würdigen wir große Verdienste um den Gemeinsinn, den Zusammenhalt und die Mitmenschlichkeit in unserem Heimatlandkreis, seinen Städten, Märkten und Gemeinden“, bekundete Landrat Klaus Löffler zu Beginn seines „Streifzugs“ – beginnend im „hohen Norden“ und endend im „tiefen Süden“. Vertreten war dabei das ganze Spektrum ehrenamtlichen Engagements – verdienstvolles Wirken im klassischen Ehrenamt wie auch Projektarbeit, bürgerschaftliche Initiative sowie entsprechende Formen freiwilliger und gemeinnütziger Einsatz. Diese „Säulen unserer Gesellschaft“ und ihr wertvolles Wirken gelte es, so Löffler, immer wieder auf positive Weise in das öffentliche Rampenlicht zu stellen.

Ohne Ehrenamt keine Zukunft!

„Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist“, betonte er, dass alle freiwillig Engagierten mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und Eigeninitiative zum Fortschritt und Zusammenhalt unserer Gesellschaft beitrügen. Ihre Arbeit wirke in einem Maß solidaritätsstiftend, wie es der Staat niemals organisieren könnte. Vielfach legten die ehrenamtlichen Tätigkeiten auch ein Zeugnis dafür ab, dass Werte wie Mitmenschlichkeit, Gemeinwohlorientierung und Heimatverbundenheit noch heute gälten. Das Ehrenamt sei ein wichtiger Garant dafür, dass unser Landkreis für uns lebens- und liebenswerte Heimat bleibe – kurz gesagt: „Ohne Ehrenamt keine Zukunft!“

Einzeln rief er die zu Ehrenden – unter großem Applaus zahlreich anwesender Angehöriger wie auch Vertreter der Kommunalpolitik – nach vorne und überreichte ihnen nach der jeweiligen Laudatio die Ehrennadel, die diese voller Freude wie auch Demut entgegen nahmen. Hierzu zählte beispielsweise auch der an dem Tag älteste Geehrte – Josef Förtsch aus Hirschfeld, 95 Jahre „jung“. Dieser gründete aus Dankbarkeit, die schreckliche Zeit als Wehrmachtssoldat überlebt zu haben, mit weiteren Kriegs-Rückkehrern im Jahr 1954 die Heimkehrer-Soldaten-Kameradschaft Hirschfeld. Seitdem wird er nicht müde, seine Botschaft anzubringen – nämlich Lehren aus dem Krieg zu ziehen und sich für den Frieden einzusetzen. 

Ein großes Anliegen war dem Landrat abschließend der Dank an seine Mitarbeiter Michael Trebes und Bernd Graf vom Sachgebiet 02, die die beiden alljährlich stattfindenden Ehrenamts-Empfänge stets mit großem Herzblut und viel Gespür vorbereiteten. Hierzu zählte auch die wieder sehr stimmungsvolle Umrahmung, dieses Mal durch die Kronacher Musikanten unter Leitung von Harald Scherbel sowie der Stubenmusik Rothenkirchen unter Leitung von Hans Konrad. Traditionell den Abschluss bildete das von allen Anwesenden gemeinsam angestimmte neue Landkreis-Lied „Unser Landkreis Kronach – Oberfrankens Spitze!“, mit dem Bernd Graf den – dem Landrat so am Herzen liegenden – Slogan in Liedform umsetzte. Dem offiziellen Teil schloss sich ein geselliges Beisammensein mit fränkischen Speisen an.

Die Empfänger der Goldenen Ehrennadel des Landkreises Kronach sind nachfolgend den einzelnen Bildern zugeordnet. Zudem sind neben Landrat Klaus Löffler und Ehrengästen auch die jeweiligen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit zu sehen.

Text und Fotos: Heike Schülein

Wolfgang Bär (Ludwigsstadt-Lauenhain), Manfred Suffa-Weißkopf (Tettau), Josef Förtsch (Steinbach am Wald – Hirschfeld), Theobald Heinlein (Steinbach am Wald – Windheim), Heinz Heinlein (Teuschnitz-Wickendorf), Georg Dinkel (Pressig), Horst Weber (Wilhelmsthal), Josef Wunder (Nordhalben)

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